BERUFLICHE ORIENTIERUNG         

                    

Berufsorientierung in der Sekundarstufe I

Die Gesamtschule Rodenkirchen begleitet und berät ihre Schülerinnen und Schüler kontinuierlich im Prozess der Berufsorientierung und bereitet sie damit in aufeinander aufbauenden Schritten auf einen gelungenen Übergang Schule – Beruf vor.

Seit dem Schuljahr 2013/14 nehmen wir an der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA“ (in der sogenannten „2. Welle“) teil. Das Ziel dieser Landesinitiative liegt darin, Jugendlichen „reflektierte Berufs- und Studienwahlentscheidungen“ zu ermöglichen, damit sie „realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln“ können. Es beruht auf dem Ausbildungskonsens NRW von November 2011 zur „Einführung einer nachhaltigen, geschlechtersensiblen, migrationssensiblen, inklusiven und systematischen Berufs- und Studienorientierung.“

Dabei werden wir durch die kommunale Koordinierung, dem Regionalen Bildungsbüro im Amt für Schulentwicklung, Köln, unterstützt. Alle in diesem Rahmen vorgesehenen Maßnahmen sind auf der Grundlage des neuen Erlasses zur Berufs- und Studienorientierung von September 2016 ab dem Schuljahr 2016/17 verpflichtend in allen Schulen in Nordrhein-Westfalen einzurichten und systematisch durchzuführen.


Bausteine 8
Bausteine 8.pdf (14.04KB)
Bausteine 8
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Ab der Jahrgangsstufe 8 sollen sich die Schülerinnen und Schüler gezielt Gedanken zum Thema Berufsfindung machen und sich (möglicherweise erstmals) mit ihren Vorstellungen über die Berufswelt auseinandersetzen. Zu Beginn des Jahrgangs wird eine individuelle Potenzialanalyse durch einen vorgegebenen außerschulischen Träger durchgeführt. Hier werden die Schülerinnen und Schüler auf persönliche Anlagen, ihre Interessen und Stärken getestet und in einem abschließenden Gespräch beraten. Im Rahmen einer Projektwoche wird das Thema „Traumberufe“ behandelt, und es ist ein erster Berufserkundungstag an einer Arbeitsstelle aus dem familiären Umfeld vorgesehen, der „Familientag“. Im Lauf des Schuljahres sollen insgesamt drei Berufsfelderkundungen Gelegenheit geben, berufliche Stärken und Interessen zu erkennen, zu erproben sowie einen geeigneten Platz für das im 9. Jahrgang vorgesehene Betriebspraktikum zu finden. Eine fortlaufende Dokumentation des individuellen Berufsorientierungsprozesses soll im Berufswahlpass erfolgen, der jeder Schülerin und jedem Schüler zur Verfügung gestellt wird. Das Fach Wirtschaftslehre nimmt berufliche Schwerpunkte auf und vermittelt wie die Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre theoretisches Wissen. In Deutsch wird ein Bewerbungstraining durchgeführt. Um auch frauen- bzw. männeruntypische Berufsbilder kennen zu lernen, nehmen die Schülerinnen und Schüler verpflichtend am Girls´ bzw. Boys´ Day teil, der bundesweit in der Regel jährlich am vierten Donnerstag im April stattfindet.

Im zweiten Halbjahr wird der „Markt der Möglichkeiten“ durchgeführt, in dem die Universität zu Köln, die seit dem Schuljahr 2014/15 unser Kooperationspartner ist, an unserer Schule Ausbildungsberufe vorstellt, die es dort gibt, u. a. handwerklich-technische Berufe.


Bausteine 9
Bausteine 9.pdf (13.35KB)
Bausteine 9
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In der Jahrgangsstufe 9 absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges Betriebspraktikum, dessen Erfahrung für die endgültige Berufswahl von großer Bedeutung sein kann. Sie werden dabei von ihren Tutorinnen und Tutoren intensiv betreut. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren sie in einer Praktikumsmappe und bringen diese in den darauf folgenden Unterricht mit ein.


Damit die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Berufsbilder, angebotene Lehrstellen und andere Ausbildungsmöglichkeiten bekommen, werden im laufenden Schuljahr verschiedenste Informationsveranstaltungen und Messen besucht, aber auch die Möglichkeit zum persönlichen Beratungsgespräch mit Fachleuten gegeben. Bewerbungstrainings werden intensiviert. Die Agentur für Arbeit Köln bietet regelmäßig Informationen und individuelle Beratungstermine vor Ort und in unserer Schule an. Im zweiten Halbjahr wird eine individuelle sogenannte „Anschlussvereinbarung“ getroffen, um die persönlichen beruflichen Vorstellungen weiterhin zu konkretisieren.

Bausteine 10
Bausteine 10.pdf (7.34KB)
Bausteine 10
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In der Jahrgangsstufe 10 stehen Beratungen durch die Agentur für Arbeit und anderer Berufsbildungsträger im Zentrum der Berufsorientierung. Mit dem Zeugnis des ersten Halbjahres erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über das zentrale Internetportal SchülerOnline an weiterführenden Schulen wie Berufskollegs oder für eine Ausbildung zu bewerben. Sie werden im gesamten zehnten Schuljahr umfassend und individuell informiert und beraten, damit sie nach erreichtem Abschluss möglichst reibungslos ihre weiteren beruflichen Vorstellungen verfolgen können.


Schule - Beruf - Inklusion
Schule-Beruf_Inklusion.pdf (34.31KB)
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Downloadbereich:

Praktikum_.pdf.zip (851.04KB)
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